Neu aufgebauten Motor einfahren

    • Bug/Peanut

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    • Neu aufgebauten Motor einfahren

      Moin,

      ich möchte auch hier mal die Diskussion starten wie man einen komplett neu aufgebauten Motor am besten einfährt.
      Die Diskussion ist ja gefühlt so alt wie die Frage was war zu erst da, die Henne oder das Ei ? :P
      Nun gut die Hauptfrage ist was ist eure Meinung im Punkt: Den Motor gleich "richtig" rannehmen(nach den ersten 100Km) vs. den Motor "streicheln" die ersten 1000 Km.
      Da ich ja meinen EJ207 neu aufgebaut habe interressiert mich die frage brennend...
      Hier mal die Spec. Liste von meinem Motor:

      EJ 207 Short Block
      ACL Race Lager (Haupt- und Pleuellager)
      Manley Pleuel
      Manley Kolben + Ringe
      Verdichtung angehoben auf 8,5 : 1
      Sonst alles OEM

      Tja Jungs dann haut mal in die Tasten und ich hoffe auf eine angeregte Diskussion... ^^
    • Hey, ich denke man muss das differenziert betrachten: Die Fertigungsprozesse werden immer besser und die Toleranzen immer geringer, sodass sich bei neuen Motoren die einzelnen Komponenten nicht mehr so viel aufeinander einschleifen müssen, wie das früher noch der Fall war..

      je älter der Motor also ist, umso sorgfältiger sollte man ihn einfahren.

      aus eigener Erfahrung mit dem Subaru kann ich dir sagen, dass ich beide Motoren nach alter Schule
      eingefahren habe/ einfahre und den ersten Ölwechsel schon nach 50km gemacht und dann nach 100, 500, 700, 1000 und ab dann alle 3000km gemacht habe. Dabei war nie auch nur ein Span im Öl und das Öl sah jedes mal aus wie frisch eingefüllt. Mein Subaru Händler hielt dieses prozedere für absolut überzogen ( hab die Ölwechsel immer vom Autohaus machen lasssen).

      Fakt ist, von AK-Motorsport erhälst du genaue, penible Instruktionen zum Einfahren. Aber Markus hat mir damals auch erzählt er hatte mal den Fall, dass einer ein Auto mit nigelnagel neuem Motor im begrenzer von seinem Hof gefahren hat aber er nie wieder was von dem Kunden gehört hat.

      Ich denke aber, ein nicht Einfahren äußert sich nie darin, dass der Motor schon nach 50.000km erneut die Hufe hoch macht sondern es eher den Unterschied auf längere Sicht bringt. Oft fährt man den Wagen dann aber nie bis zum Ende seines 2. Lebens, sodass hier auch einfach schlicht die Erfahrungswerte fehlen.

      von daher halte ich das nach gesundem Menschenverstand. Aus rein mechanischer Logik betrachtet tut es mir einfach weh, einen neuen Motor gleich beim ersten Start volllast zu nehmen. Andererseits werden neue Motoren von den Herstellern ja auch ausgiebig getestet.

      Die Einzige Frage die man sich also stellen sollte: Bringt es Vorteile den Motor von beginn an hart ran zu nehmen? ( denn sonst machts ja keinen Sinn)Hierzu gibt es Artikel in denen behauptet wird, dass sich dadurch eine harte Schicht auf den Reiboberflächen der Bauteile bildet, die man physikalisch noch nicht erklären aber wohl messen kann.

      ich denke hier sollte man das ( einigermaßen wissenschaftliche)
      Diskutieren ansetzen, alles andere wäre nicht zielführend, da es immer solche und solche Philosophien gibt.