Offroad- & Rallyeeinsatz mit den Imprezas

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    • Offroad- & Rallyeeinsatz mit den Imprezas

      Hallo zusammen,

      ich interessiere mich für das Thema "Offroad & Co." und da ich dazu noch nichts hier im Forum gefunden habe, wollte ich dazu ein Thema eröffnen.

      Ausschlaggebend war, dass ich bei meiner Recherche nach Fahrwerksteilen für die Hinterachse keine Staubschutzmanschetten für die Stoßdämpfer an der Hinteraschse gefunden habe.

      Hat jemand zufällig eine Bezugsquelle, oder weiß jemand, was die bei Subaru direkt kosten? ;)

      Im gleichen Zuge würde ich mich freuen wenn in diesem Thema, verschiedene "Offroadgedanken" gebündelt werden.

      Ich habe oben auch den Präfix wieder von "Bug/Peanuteye" in "Alle Modelle" geändert, wobei ich mich natürlich speziell für mein Modell interessiere :phatgrin: (Peanuteye 2.0 GX, 2003)

      Weitere Gedanken die mir zum Thema "Offroad & Rallye" einfallen:
      - Zusatzscheinwerfer
      - Wattiefe (wie tief darf zu durchfahrendes Wasser sein!?)
      - Gummifußmatten
      - optimale Bereifung
      - Dachgepäckträger
      - Höherlegung (mehr Bodenfreiheit)
      - Unterbodenschutz (hat da jemand was am 2003er Impreza? :) )

      Würde mich freuen, wenn da noch einiges an Info von euch zusammen kommt :)
      Mit schönen Grüßen
      Limpreza
    • Hallo,

      ich bin da jetz nich der Spezi, aber ein paar Gedanken dazu kann ich ja mal äußern.

      Wattiefe: Da beim Boxer die Kerzen ziemlich tief liegen, müsste man die abdichten, so dass auch mehr als Spritzwasserschutz gegeben ist.
      Vielleicht einen Schnochel bauen? Da dürfte gut 80cm drin sein.

      Bereifung: Müsste man schauen, was bei möglichst kleinen Felgen drin ist, damit nichts schleift. Der Sauge kann sicher 15" Felgen fahren.

      Unterbodenschutz würd ich aus ner Stahlpatte oder Riffelblech selber machen. Du brauchst noch Schutz für das Diff und das Getriebe. Viellecht noch was, damit die Kardanwelle abgedeckt ist und der Mitteltopf.

      Höherlegung kann man sicher mit nem entsprechenden Gewinderfahrwerk...von D2 gabs mal ein Rally Fahrwerk.
    • Hallo Limpreza,

      für alles gibt es spezielle Spezialforen :hail:

      Sehr umfangreich ist dieses hier: DirtyImpreza.com - The Off-Road Impreza Community

      Auf englisch halt - aber eben mit dem Schwerpunkt Impreza im Rally- und Offroad-Einsatz.
      Unter anderem auch mit einigen "how to" der Höherlegung (Bauideen mit Forester-Komponenten).
      Und sehenswerte Bildergalerien (u. a. ein 2002 WRX in sonic yellow und in hoch --- uiiii).

      Zumindest für die GC/GF gab/gibt es von H & R auch Höherlegungsfedern (imho ohne TÜV), King Springs aus Australien fertig ebenfalls erhöhte Federn.

      Viel Spass
      Roman
    • Will mich auch ma zu Wort melden.
      Höher legen kannste ihn auch in dem man gelaserte Ringe zwischen Karosse und Dome packt. Natürlich mit entsprechend längeren Schrauben und sollte nich mehr als 2cm sein da sonst die Antriebswellenmanchetten zu dolle leiden. Ansonsten die hier genannten mittel.

      Im Originalzustand dürfte auch 15cm gehen, ich bin mit Tieferlegung durch 15cm gefahren als bei uns Hochwasser war und es hat mir nur eine Radhausschale rausgeschwemt.

      Was meinste denn mit Gummifußmatte und Dachgepäckträger?

      Ansonsten ist der Impreza schon recht Offroadtauglich, hab ich erst bei unserer Neujahrsrally gesehen.
      Ich stell da am we ma n Video ein.
    • Hallo zusammen,

      vielen Dank für eure Antworten.

      Mit dem Käfer habe ich auch schon so die ein oder andere "Bootsfahrt" unternommen.
      Der hat(te) ja auch nen Boxermotor :)

      Mich interessiert eher die nicht so extreme "offroadoptimierung", im "Unsichtbaren".
      Also Schutz von den schon genannten wichtigen "unten liegenden Körperteilen", Schutz der Elektrik, ggf. Höherlegung von Getriebeentlüftungen und ggf. 1-2cm Höherlegung.

      Wobei ich bei Höherlegungen immer skeptisch bin, wenn die Antriebswellen anschließend zu stark geneigt sein könnten und es zu einem unschönen, schnelleren Verschleiß kommt.

      Dirtyimpreza.com ist mir bekannt und auch im Zusatzscheinwerferthread bereits verlinkt ;)

      Mit Gummifußmatten meinte ich lediglich die (originalen) Fußmatten oder Fußmattenschalen, zum Schutz des Fahrzeugs bei "Offroad-Exkursionen" um den Wagen nicht zu stark im Innenraum zu misshandeln.

      Bezüglich Dachgepäckträger geht der Gedanke in Richtung Dachkorb für Ersatzrad, Reservekanister, Schaufel &Co. Und natürlich die Aufnahme von Zusatzscheinwerfern.

      Bevor nun aber falsche Erwartungen hat:
      Ich selber mag es schlicht und unscheinbar. Also ein Offroadumbau wird es bei mir mit dem Impreza nie geben ;)

      Bezüglich Wattiefe, habe ich keine Wunschvorstellungen. Mir sind die Wattiefen von "Geländewagen" bekannt.
      Da geht es bei 35cm los und geht in der Regel bis 70cm im Serienzustand und dann bis ca. 1,20 mit Schnorchel (natürlich je nach Modell).
      Bei 15cm muss ich aber schmunzeln. Das ist ja (leider) überhaupt nichts :D

      Wobei ich dazu auch sagen muss, dass es mich ein wenig glücklich macht, wenn ich das Gefühl habe, wenn mal Maßangaben realistisch betrachtet werden.
      Wieviele "Ahnungslose" sieht man bei Hochwasser mit ihren normalen PKWs, mit höherer Geschwindigkeit durch radhohes Wasser fahren. Da muss man sich echt an den Kopf fassen!
      Mit schönen Grüßen
      Limpreza
    • Limpreza schrieb:

      Dirtyimpreza.com ist mir bekannt und auch im Zusatzscheinwerferthread bereits verlinkt ;)

      ups sorry, mein Fehler... :huh: wobei die Seite immer wieder schmökernswert ist.


      Ansonsten noch zum Thema Rallye/Offroad: imho muss man deutlich unterscheiden, ob man die Thematik schnell (Rallye) oder langsam (Offroad im Sinne von Befahren ohne Zeitdruck) angehen will. Für ersteres fehlt mir die Kompetenz, bei zweiterem sind's 20+ Jahre an Erfahrung.

      Offroad ist eigentlich das wichtigste Accessoire das Ding zwischen Rückenlehne und Lenkrad ^^ ;( . Durch die geschickte und bedachte Wahl der Fahrlinie lassen sich manche Hindernisse schadensfrei "bezwingen". Einfach dadurch, dass man sein Auto "durch die Situation durchdenkt". D. h. z. B. Spurrillen, Kanten und Kuppen sehen und derart befahren (versetzt, leicht schräg u.s.w.), dass nach Möglichkeit kein Kontakt mit dem Unterboden auftritt. Im Zweifelsfall ganz langsam vorantasten und wenn es zu knirschen beginnt lieber nochmal rangieren und eine andere Linie suchen.

      Insgesamt ist da der (ältere) Impreza mit seinem Serienfahrwerk für PKW-Verhältnisse garnicht schlecht aufgestellt. Der Unterboden ist gut aufgeräumt, ohne das viel unter die Schweller bzw. die Hilfslängsträger ragt.
      Was noch bei dieser Art des langsamen Fahrstils extrem hilfreich ist (und eine der unsichtbaren Modifikationen wäre) ist eine Sperre bzw. eines der zu xx % selbstsperrenden Differentiale an der Hinterachse. Damit wird es besser möglich, das Fahrzeug z. B. diagonal über Kuppen zu manövrieren, bei welchen bei rechtwinkliger Überfahrt das Aufsitzen vorprogrammiert wäre.

      Wasser/Wattiefe:

      Also ich mag Wasser garnicht....

      So wie ich bisher Einblicke in meine eigene Neuwerwerbung (GC/GF) gefunden haben, sind die Gene zwar auch hier nicht schlecht. Bauteile wie die Lichtmaschine sitzen sehr hoch, relevant ist jedoch die tiefe Lage der Kerzenstecker. Aber auch hier sollten es (ohne Nachzumessen) 30 + x cm über dem Boden sein.

      Das Problem bei Wasserdurchfahrten sind aber (neben dem unmittelbaren "kaputt") einfach die langsamen Folgeschäden, nur als Beispiele:
      -- Oxidation an den Steckverbindern der Elektrik
      -- Einschwemmen von Schlamm in die Hohlräume des Unterbodens (dadurch werden diese langsamer wieder trocken und rosten schneller)
      -- Dreck in den Trommelbremsen (--> schlechte Bremswirkung, höherer Verschleiss)
      -- Wasser in der Fettfüllung der Radnaben/Radlager und Kreuzgelenke --> schon wenige Tropfen machen sie über kurz oder lang kaputt

      Meine persönliche Philosophie bei Wasserdurchfahrten ist eine Grenztiefe von 10 - 15 cm unter der Felgenmitte. Dabei bleiben bei langsamer Fahrt die Radnaben und die Kardanwelle gerade noch trocken (auch wenn der daily driver mehr könnte, siehe meine Vorstellung). Alles tiefere wird strikt vermieden (außer Ruhm und Ehre würde mehr erfordern, aber das ist ein anderes Thema :whistling: )

      Viele Grüße
      Roman
    • Achso, nochwas,

      wird zwar leicht O/T, aber bei dem Ziel (alleine) abseits des Asphaltes irgendwo hinfahren zu wollen oder müssen:

      Eine kleine Ausrüstung für den Notfall des Festfahrens sollte schon im Kofferraum liegen.

      Das würde ich so zumindest so gestalten:
      -- Klappspaten oder kleine Schaufel
      -- eine Unterlage für den Wagenheber (z. B. ein stabiles Alu-Riffelblech 30 x 30 cm als Fußvergrößerung)
      -- 2 Stück Traktionshilfen bzw. Reifenunterlagen, entweder improvisiert aus Förderbandgurt, Lichtrosten, stabilen Gummimatten oder was käufliches wie z. B. die "Canoll Matten".

      Und auf schmierigen, jedoch nicht grundlosen Wegen sind auch Schneeketten ein erstklassiges Hilfsmittel !

      Stichwort Bereifung:

      schwierig, dazu gibt es viel zu viele Variablen in den Reifengrößen und auch den Untergründen.

      Beim zulässigen Format (des GC/GF) von 195/60 R15: ein Winterreifen mit einem möglichst hohen Negativanteil. Auf den ersten Blick sind mir auf einer Reifenseite da der Continental TS 850 und der Nokian W Plus positiv aufgefallen.
      Erfahrungsgemäß stehen auf schmierigem Untergrund (feuchte Wiesen u. ä.) Winterreifen nicht wirklich schlechter da als das, was im SUV-Bereich als "AT-Reifen" gelabelt wird. Der Nachteil von modernen Winterreifen beim Fahren auf Schotter oder Felsen sind jedoch die weichen, wenig schnittfesten Gummimischungen (Gefahr der Profilausbrüche).

      Richtiges grobes Profil in den kleinen PKW-Größen gibt es ansonsten imho nur bei manchen ausländischen Runderneuerern (z. B. ZAIRELLI).
      Oder ggf. als Rallye-Schotter-Reifen - da kenn ich mich aber nicht wirklich aus (FEDIMA scheint eine große Auswahl an Rallye-Schotter und "mud" Reifen zu produzieren).

      Viele Grüße
      Roman
    • Mit nem Kollegen und seinem Geländewagen waren wir schon in sowas unterwegs.

      Es ist nicht zu unterschätzen wie sehr Du damit alles einsaust.
      Kühler & Co, alles setzt sich mit Dreck voll.
      Vor allem wenn man Wasserkühler und Klimaanlagenkühler hat, glaube ich, wird das richtig bescheiden.

      :(
      Mit schönen Grüßen
      Limpreza
    • gibt also mehrere mit dem offroad Gedanken ?( cool! Ich habe auch schon überlegt was man so machen kann nur meiner ist schon zu verbastelt das er offroad fähig wäre. Aber interessant wäre es einen Kombi STI zu kaufen und den voll auf Gelände um zu bauen. Das wärde bestimmt geil aussehen und schnell im Gelände biste damit auch! Aber ein fahrzeug extra für offroad was sinst nur rumsteht?ist ja auch kacke... Aber hsbe viele interessante dinge hier gelesen die mir vielleichg weiter helfen könnten ;) :D
      Motor Nummer:EJ20GDW4HE
      Getriebe Nummer:TY752VB3FA

      Silverbeast_1994 schrieb:

      Brauche infos über meinen impreza

      M/15 besitze ein Subaru impreza wrx
    • In Sachen Höherlegung kannst dich ordentlich aus toben.

      - Spacer für Dome u Lägnslenker gehen bis zu 3,5 Zoll- siehe Sumo Parts
      - Ironman Federn machen alleine schon 35mm lift
      - Reifenfreigaben u Umbereifung ist auch kein Problem

      Alles in allem kommt man scho auf gute 6,5 cm ohne die Wellen zu strapazieren